Wie baue ich in 24 Stunden einen Onlineshop?

Nicht nur in Krisenzeiten zählt der Onlinehandel zu den Gewinnern. Hierbei handelt sich um einen allgemeinen Trend, der insbesondere dem etablierten, stationären Handel zu schaffen macht. In der folgenden Kurzanleitung haben wir in einer Übersicht zusammengestellt, welche Infrastruktur notwendig ist, um vom Trend nachhaltig zu profitieren.

Wie baue ich in 24 Stunden einen Onlineshop?

  • Frontend: Das Auge kauft mit. Der Aufbau der grafischen Benutzeroberfläche (Frontend) ist ein entscheidendes Kriterium, ob Kunden angehalten werden, länger auf der Seite zu bleiben und damit mehr zu kaufen.

 

  • UX (User Experience) Die zentrale Aufgabe der UX Designer besteht darin, das Nutzungserlebnis einer Website oder eines Shops zu optimieren. Sie sind mehr als moderne Schaufenster-Dekorateure. Sie sorgen dafür, dass sich Nutzer rundum wohlfühlen.

 

  • UI (User Experience Design) Hierbei geht es um die Fragen, bleibt der Nutzer lange auf der Seite, welche Interaktionen gibt es etc.; Werden alle seine Sinne angesprochen? Wird er inspiriert? „Kunden die dieses Produkt gekauft haben…“

 

  • Backend: In der Regel handelt es sich beim Backend um Datenbank-Server oder Dateizugriffssysteme. Man kann das Backend auch als Maschinenraum bezeichnen, da es alle Prozesse zusammenfasst, die für den Nutzer nicht sichtbar sind, aber notwendig damit die Seite oder Shop arbeiten kann. Schnittstellen zu ERP Systemen ermöglichen eine Verbindung zu Warenwirtschaft- und Finanzsystemen, um Prozesse schlank zu halten.

Damit der Shop auch von Nutzern bei der Google-Suche gefunden wird, ist die interne Verlinkung wichtig.

 

„Wo verstecke ich am besten eine Leiche? – Auf Seite zwei von Google“

  • SEO (Suchmaschinenoptimierung): Was hilft der schönste Webshop, wenn ihn keiner findet? Kein SEO zu betreiben wäre so, als stünde ein Kaufhaus auf einer einsamen Insel. 76% der Desktopnutzer und sogar 94% der Handynutzer greifen bei Suchen für Produkte und Dienstleistungen auf Google zurück. Neben den richtigen Keywords, ist vor allem der technische Aufbau (Backend) der Seite wichtig. Aber Google trackt auch wie lange Nutzer auf der Seite bleiben oder ob Sie von der Seite sofort zur Suche zurückgehen. Passiert das, wertet Google die Seite als nicht relevant. Ein Zusammenspiel von SEO sowie UI und UX ist notwendig, um das Suchmaschinenergebnis zu verbessern.

 

  • SEA (Search Engine Advertising): Neben der organischen Suche, gibt es auch die anorganische Suche. Das heißt, ich bezahle Google dafür, dass Nutzern, die ein bestimmtes Keyword eingeben, meine Seite als erstes Suchergebnis angezeigt wird. Der Vorteil gegenüber klassischer Werbung ist, dass Google sehr viele Daten über die Nutzer gesammelt hat. Es sollen nur eine bestimmte Zielgruppe auf die Seite geholt werden. Kein Problem.

 

  • Social Media Marketing: Advertising Neben Google suchen Nutzer vor allem die sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, TikTok oder Snapchat auf. Auch hier besteht die Möglichkeit gezielt Werbung für meine Zielgruppe zu schalten. Da die User sehr viele Daten preisgeben, ist eine gezielte Ansprache möglich. Streuverluste halten sich in Grenzen. Es kann direkt in Facebook ein Shop betrieben werden oder auf den eigenen Shop verlinkt werden.

 

  • Community: Kunden identifizieren sich heute gerne mit Produkten oder Dienstleistungen. Community Management stellt das ideale Bindeglied (Kundenbindung) zwischen beiden her. Wer es betreibt, der muss es richtig machen. Nutzer erwarten Antworten innerhalb von Sekunden und nicht von Tagen. Verbraucher, die einer Marke auf Social Media folgen, kaufen diese mit höherer Wahrscheinlichkeit.

 

  • Influencer: „Den Lippenstift, den Bibi verwendet hat, will ich auch haben“.  Stars und Sternchen haben einen besonders großen Einfluss auf das Kaufverhalten. In den sozialen Medien können wir ihnen unheimlich nah sein. Die Nutzer haben das Gefühl in direkter Kommunikation zu stehen. Und was die liebsten empfehlen, das kauft man gerne.

 

Hierbei handelt es sich um eine kurze und nicht abschließende Auswahl. Wir möchten allen, die derzeit nicht über die notwendige Infrastruktur für ein Online-Business verfügen eine kurze Anleitung geben. Wir können ganze Teams zusammenstellen oder Spezialisten in den oben und in der Präsentation genannten Bereichen vermitteln.

 

Leseempfehlungen:

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-03/covid-19-einzelhandel-coronavirus-online-shop

 

 

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